Neu im Studium – Das solltest in den ersten Tagen wissen

Start in die Karriere – so kann man den Studienbeginn durchaus bezeichnen, bildet er doch den Grundstock für die spätere Laufbahn als Wirtschaftsjurist/in. Auch bei guter Vorbereitung werden nun einige völlig neue Dinge auf dich zukommen, vielleicht verbunden mit etwas Aufregung. Schließlich beginnt damit eine neue Lebensphase, und das in einem ganz anderen Umfeld ‒ falls das Studium einen Wohnortwechsel erfordert. Damit du dich von Anfang an wohlfühlst und deine Wege auf dem Campus findest, haben wir hier einige Tipps für dich zusammengestellt.

Sich Orientierung verschaffen

Uni FH WegweiserBesonders, wenn sich die Hochschule in einer anderen Stadt befindet, solltest du dir möglichst schon vor Semesterbeginn Zeit nehmen, um deinen neuen Wohnort kennenzulernen. So brauchst du beispielsweise nicht am ersten Tag unnötige Zeit für das Studieren von Busfahrplänen oder Suchen der kürzesten Anfahrt und besten Parkmöglichkeiten aufwenden. Idealerweise sollte der Umzug also so geplant sein, dass noch genügend Zeit zum Einleben vorhanden ist. Dabei kannst du auch schon einmal bei deiner zukünftigen Uni, Fachhochschule oder Akademie vorbeischauen. In der Regel ist dies auch während der vorlesungsfreien Zeit möglich und bereitet gut auf den Studienstart vor.

Die Hochschule rechtzeitig ansehen

Auch wenn du für das Studium nicht umziehst, sollte die genauere Besichtigung der Hochschule möglichst vorab erfolgen. Wahrscheinlich hast du dich im Zuge der Bewerbung bereits damit auseinandergesetzt, doch häufig beschränken sich solche Besuche auf den Gang zum Studentensekretariat. Daher unser Tipp: Schaue dir schon einmal deinen künftigen Fachbereich an, frage nach den Büros der Dozenten, dem Prüfungsamt oder dem Weg zur Mensa. Zumindest ist es jetzt günstiger und ruhiger als am ersten Semestertag, wenn bis zu Hunderte neuer Studierender durch die Gänge strömen, und sich der Terminkalender zu füllen beginnt. Vielleicht lernst du auf diese Weise auch schon einige Kommilitonen kennen.



Es wird bald ruhiger…

Start ins StudiumDiesen Satz sollte man beim Studienstart im Hinterkopf haben, denn besonders an den größeren Universitäten und Fachhochschulen kann ganz schön Trubel herrschen. Der eine oder die andere fühlt sich dann auch zunächst etwas verloren in der Masse der Studierenden, vielleicht kommt sogar der Gedanke auf, sich hier niemals zurechtzufinden. Doch das täuscht natürlich, schließlich haben auch viele andere ihr Studium glücklich und zufrieden bewältigt. Wie so oft an fremden Orten, wird es nach einer kurzen Eingewöhnung schnell überschaubarer. Und: Viele Hochschulen stellen zur Orientierung Lagepläne bereit, die auch vorab im Internet heruntergeladen werden können.

Hilfreich und nett: Einführungsprogramme

Überhaupt lassen sich die Hochschulen so Einiges einfallen, um die „Erstis“ gebührend willkommen zu heißen. In den Einführungsveranstaltungen gibt es nützliche Informationen, und meist kommt dabei auch der Spaß nicht zu kurz. Die Inhalte können sehr unterschiedlich aussehen. Mal geht um Themen, die konkret den Studiengang „Wirtschaftsrecht“ betreffen, mal eher um allgemeine organisatorische Angelegenheiten oder Themen, die für alle Bachelor- oder Masterstudiengänge interessant sind. In jedem Fall gilt: Diese Termine solltest du dir rot im Kalender anstreichen.

Sich umfassend informieren

Selbst wenn nicht alle Inhalte der Einführungsveranstaltungen auf dich zutreffen, empfehlen wir, die Möglichkeiten zu nutzen und zuzuhören. Denn häufig ist doch irgendetwas dabei, das später hilfreich sein kann. Falls du Prioritäten setzen möchtest, bietet sich besonders das Programm der Fachschaften an. Diese Veranstaltungen werden von höheren Semestern organisiert und viele Neuankömmlinge berichteten schon darüber, dass sie ihnen besonders viel gebracht haben. So bieten die Fachschaften oft auch beispielsweise eine Führung durch die Bibliothek und andere nützliche Einrichtungen an oder laden zur Erstsemesterparty ein.

Ausweise beantragen

Apropos Bibliothek, denke daran, dass du als Studentin oder Student auch verschiedene Ausweise benötigst. Eben zum Beispiel einen Nachweis, um Literatur und Nachschlagewerke entleihen zu können, eine Karte für den Kopierraum oder die Anmeldung zum Hochschulsport. Letzteres ist übrigens eine besonders lohnende Sache für die Freizeit: Viele Universitäten & Co. bieten ein umfangreiches Sportprogramm zu Studenten-gerechten Preisen. Häufig ist für Anmeldungen dieser Art der Studentenausweis erforderlich, um den man sich also frühzeitig kümmern sollte. Er dient zugleich als „Eintrittskarte“ für zahlreiche vergünstigte Angebote in weiteren Freizeit- und Kultureinrichtungen.

Rat und Service

Die Vielfalt und Art der hochschulinternen Angebote kann natürlich unterschiedlich aussehen und hängt nicht zuletzt von der Größe der Bildungseinrichtung ab. Vergleichbares gilt für Beratungs- und Service-Stellen auf dem Campus. Grundsätzlich sollte es immer Ansprechpartner vor Ort geben, an die du dich bei Problemen oder Sorgen wenden kannst, in der Regel also mindestens eine zentrale Studierendenberatung. Normalerweise wirst du auch in deinem Fachbereich spezielle Ansprechpartner finden. Zusätzlich gibt es häufig weitere Instanzen für besondere Fragen und Lebenssituationen, etwa Familien- oder Frauenbeauftragte, ein Büro für Studierende mit Behinderungen. Es macht Sinn, sich die Zimmernummern und Kontaktdaten, die einen betreffen könnten, schon einmal zu notieren. Dann geht es bei Bedarf umso schneller. Also, auch wenn du noch niemanden an deinem Studienort kennen solltest: Allein gelassen wird man als Studienbeginner sicherlich nicht.


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