Die Einsatzgebiete als Wirtschaftsjurist


Der Studiengang Wirtschaftsrecht ist sehr breit gefächert, so dass die Einsatzgebiete und Tätigkeitsfelder für Absolventen stark variieren. Durch die Wahl bestimmter Schwerpunkt kann man sich vor dem Abschluss für bestimmte Branchen spezialisieren, aber auch danach ist ein Wechsel in verwandte Disziplinen noch möglich. Hauptsächlich werden Wirtschaftsjuristen wahrscheinlich in den Rechtsabteilungen von Unternehmen und teilweise auch in Kanzleien eingesetzt, darüber hinaus gibt es aber verschiedenste Möglichkeiten z.B. in Finanz-, Vertriebs-, Beschaffungs- und Personalabteilungen oder auch in Wirtschaftsprüfungen. Zusammengefasst bedeutet dies, dass du u.a. bei folgenden Unternehmen arbeiten kannst:



Beispiele gefällig? Wir haben drei Tätigkeitsfelder ausgesucht und beschrieben:

Der Mediator
„Mediation“ ist lateinische und bedeutet „Vermittlung“. Als Mediator versucht man, bei einem Konflikt, z.B. eine Rechtsstreitigkeit, zwischen zwei Parteien zu vermitteln. Man ist dabei unparteiisch und leitet lediglich das Verfahren, in dem die Konfliktparteien zu einem Ergebnis gelangen sollen. Ein Mediator kommt z.B. zum Einsatz, wenn bei Tarifverhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern keine Einigungen erzielt werden können und ein Streik droht.



Der Wirtschaftsprüfer
Nach dem Wirtschaftsrecht Studium kann man unter bestimmten Bedingungen und nach Ablegen einer entsprechenden Prüfung als Wirtschaftsprüfer arbeiten. Entweder macht man sich dann selbstständig oder man arbeitet bei einer der zahlreichen renommierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Als Wirtschaftsprüfer ist man u.a. dafür verantwortlich, die Geschäftsberichte eines Unternehmens auf die Einhaltung der rechtlichen Vorschriften zu untersuchen und die ordnungsgemäße Buchführung eines Unternehmens zu bestätigen bzw. kontrollieren.

Der Insolvenzverwalter
Wer sich z.B. mit Vorlesungen wie „Insolvenzrecht“ spezialisiert, kann bei Unternehmensinsolvenzen als Insolvenzverwalter zum Einsatz kommen. Hier zählt es, zum einen das Unternehmen entweder zu sanieren oder bestmöglich an einen Investor zu verkaufen. Dank des wirtschaftswissenschaftlichen und auch juristischen Wissens sind Wirtschaftsjuristen deshalb oft in auf Insolvenzen spezialisierten Unternehmen beschäftigt.